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Die Camper kommen

MyCabin
Advertorial
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Lea wird vom Sonnenlicht geweckt, das durch das Zeltdach scheint. Mit geschlossenen Augen lauscht sie in den Morgen… Blätter rascheln im Wind, Insekten summen. Eine Kuhglocke bimmelt leise. Dann hört Lea das Surren eines Reißverschlusses, die Freunde im Zelt nebenan sind wach. Wenig später sitzen sie gemeinsam im Gras und frühstücken, planen die Klettertour für den Tag. Auf dem Campingkocher dampft der Kaffee, ganz in der Nähe grasen Kühe. Lea und ihre Freunde campen in der Natur – ganz für sich und ganz legal, abseits von Massentourismus, Billigflügen und Luxusangeboten. Und damit sind sie nicht allein: Camping ist wieder in!

„Stell dir eine Welt vor, in der die Natur dein Zuhause ist.“

Mit diesem Slogan hat das im Dezember 2020 in Konstanz gegründete Start-up „MyCabin“ den Trend zum Geschäftsmodell gemacht. Durch die gemeinsame Leidenschaft für Outdoor-Sport und Natur kennt die ehemalige Studentengruppe den Bedarf aus eigener Erfahrung: Bei der Planung von Wander-, Kletter- und Mountainbike-Touren standen sie oft vor der Frage, wo es sich naturnah und unkompliziert übernachten lässt. Es gibt Campingplätze, klar, aber die sind häufig teuer und überlaufen.  Nicht das Naturerlebnis, das sich die jungen Student:innen erhofft hatten. Einfach irgendwo das Zelt aufstellen? Auch keine gute Lösung, denn Wildcampen ist in Deutschland nicht erlaubt. Und hier kommt ihr ins Spiel. Denn wem gehören die idyllischen Wiesen, Weiden und Wälder, die so verlockend fürs Camper-Völkchen sind? Meistens den Landwirtinnen und Landwirten – mit denen man ja mal reden kann. Warum auch nicht?

MyCabin
Michael, Sophia, Finn, Lene und Max haben „MyCabin“ ins Leben gerufen.

Und so funktioniert’s

Das Konzept hinter „MyCabin“ ist simpel: Wer Fläche zur Verfügung stellen möchte, kann diese auf der Plattform anbieten – übrigens vollkommen kostenlos. Mit ein paar schönen Fotos und einem netten Beschreibungstext ist das Inserat schon fast fertig. Den Preis für die Übernachtung bestimmt ihr selbst. Das macht auch Sinn, denn von der einfachen Wiese, auf der gezeltet werden darf, bis hin zu kleinen Unterkünften inklusive Dusche kann alles angeboten werden. Der Spot erscheint dann bei „MyCabin“ auf einer Landkarte. Interessierte Urlauber:innen können die Stellplätze hier virutell auskundschaften und mit euch in Kontakt treten. Kommt es zu einer Buchung, bezahlen die Gäste den Preis für die Übernachtung plus eine Servicepauschale, die an „MyCabin“ geht. So einfach ist das.

MyCabin
Frühstücken mit den Hühnern. Wenn es jetzt noch frische Eier zu kaufen gibt, ist das Camper-Glück perfekt.

Luxus, Landluft und Latrine: Was erwarten die Gäste?

Im Grunde erwarten die Nutzer:innen von „MyCabin“ nur einen Zelt- bzw. Stellplatz für ihr Wohnmobil. WLAN, Wasser- und Stromanschlüsse sind nicht unbedingt nötig, das Einfache erleben ist wieder in. Wer keine Toilette anbieten kann, sollte den Gästen entweder erlauben, die Hinterlassenschaften irgendwo zu vergraben, oder nur Besucher:innen aufnehmen, die ihr eigenes Klo dabei haben – zum Beispiel in einem Wohnmobil.

Wer neben der bloßen Übernachtungsmöglichkeit noch mehr anbieten möchte, kann sich austoben: Hofläden sind bei Gästen sehr beliebt, es können aber auch Feuerstellen, Tischtennisplatten und vieles mehr angeboten werden. Am besten gleich im Inserat darauf aufmerksam machen. Dann wissen die Camper:innen schon bei der Buchung, womit sie rechnen können. Natürlich könnt ihr euren Gästen auch anbieten, Einblicke in eure Arbeit auf dem Hof zu bekommen. Eine tolle Gelegenheit, den Verbraucher:innen die Landwirtschaft ein bisschen näher zu bringen. Denn ganz sicher werden sie ihre Erfahrungen nicht für sich behalten, sondern auch ihren Freunden und Bekannten davon erzählen.

„Einige Gäste möchten sogar auf den Höfen mitarbeiten. Das freut uns natürlich. Wir möchten ja nicht nur den Übernachtungsplatz vermitteln, sondern auch Erlebnisse bieten.“

Theresa Lead DMO-Management bei „MyCabin“
MyCabin
Was für Landwirt:innen Alltag ist, ist für viele Stadtmenschen ein Highlight.

Ich bin dabei! Was muss ich machen?

Natürlich kann nicht jede:r einfach so ein Campingparadies eröffnen und beliebig viele Stellplätze anbieten. Als Faustregel gilt: Bis zu drei Stellplätze können genehmigungsfrei angeboten werden. Sicherheitshalber sollte man sich im Voraus gut informieren und die Campingplatz-Verordnung des jeweiligen Bundeslandes zu Rate ziehen. Dann gibt es keine bösen Überraschungen und das Camping-Projekt kann mit gutem Gewissen gestartet werden.

Wer sich näher informieren möchte, findet im FAQ-Bereich von „MyCabin“ viele weitere Informationen. Hier gehts zur Website von „MyCabin“. Wir wünschen allen, die das ausprobieren wollen, viel Spaß mit euren Gästen! 😀

Wir konnten es uns natürlich nicht verkneifen und haben „MyCabin“ selbst getestet. Was wir mit unserem Zelt auf dem Trenklehof in Simonswald erlebt haben, könnt ihr euch hier durchlesen.

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