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Millennial goes Wald

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Der Baum und ich

Schon als Knirps war es mir wichtig, dass Baum nicht gleich Baum ist. Der Unterschied zwischen Eiche, Buche, Esche und Linde war mir schon früh bewusst. Ich verbrachte Stunden damit, Bucheckern und Kastanien zu sammeln, sie im Garten zu verteilen und unter wenig begeistertem Blick meiner Mutter dem Wachstum der kleinen Pflänzchen zuzusehen.  Mit dem Alter kamen auch andere Interessen dazu und das Umwelt- und Waldthema fiel erst einmal in den Hintergrund.

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Immer draußen – ein unschlagbares Duo!

Fernweh, Heimweh und die Suche nach dem Hier und Jetzt

Als es dann darum ging, in welche Richtung ich meine berufliche Laufbahn richten möchte, und ich den Studienkatalog aufschlug, blieb ich sofort bei den Begriffen Forstwissenschaften, Waldwirtschaft und Umwelt hängen. Meine Eltern, selbst aus dem Agrar-Ökonomischen Bereich, halfen mir bei der Entscheidung. Und nach sehr, sehr kurzer Überlegung wurde es das auch. Sechs Jahre später durfte ich mich dann Master of Science der Forstwissenschaften und Waldökologie nennen. Klingt ziemlich cool, was?

Im Laufe meines Studiums hat mich dann das Fernweh gepackt, und war viel in tropischen  und sub-tropischen Wäldern unterwegs. Da gibt es einfach zig mal so viele Baumarten, eine hohe und spannende Diversität und ein ganz anderes Ökosystem. Aber passt nicht ganz zu unserem schönen Schwarzwald? Stimmt. Nach Aufenthalten in spannenden Ländern wie Sri Lanka, Laos, Burkina Faso und Madagaskar zum Erforschen der dortigen Wälder kam ich zu dem Entschluss, dass unser Wald hier vor der Haustüre auch ganz schön spannend, erlebnisreich und interessant sein kann.

„Nachdem ich viele tropische Wälder gesehen und erforscht habe, wurde mir bewusst, wie wenig ich über den Wald vor meiner Haustüre wusste.“

Adriane März Wald-Enthusiastin und Forstwissenschaftlerin
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Meine Hündin Kimmi: Schärfste Spürnase, treue Begleitung, schlechtester Jagdhund, Mitarbeiterin des Monats! 🙂

Doch Forschung allein machte mich auch nicht glücklich. Ich wollte mehr mit den Menschen, die in und um den Wald arbeiten, in Kontakt kommen. Geschichten von Menschen hören, die, ein bisschen wie ich, ihr Leben dem Wald und Forst gewidmet haben, etwas Spannendes, Interessantes und Lustiges aus ihrem Alltag in der Natur erzählen können. Als Kleinwaldbesitzerin (zumindest anteilig), Motorsägen- und Jagdschein-Inhaberin und Möchtegern-Jagdhund-Besitzerin möchte ich hier von meinen Erlebnissen rund um das Thema Wald und den tollen Menschen dazu berichten.

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