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Unterwegs mit dem Geflügel-Schlachtmobil

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Multimedia Erfahrung
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Seit November 2020 bietet Daniel Harter aus Gengenbach die mobile Geflügelschlachtung an. Mit seinen zwei Mitarbeitern und dem Schlachtanhänger der Firma ROWA fährt er von Hof zu Hof. Unter seinen Kunden ist auch Familie Merkel aus Bad Rotenfels bei Gaggenau, die ihre Althennen als Suppenhühner direkt vermarktet. Dort durften wir an einem Schlachttag mit dabei sein.

Maria Wehrle
Susanne und Thomas Merkel mit ihren Kindern Lotte, Ida, Zita und Helmut vor ihrem Verkaufshäuschen.
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Ihre Legehennen hält Familie Merkel in Mobilställen.
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Der Auslauf wird fleißig genutzt.

Die Schlachttage sind nicht die schönsten im Jahr. Umso wichtiger ist es, dass alles ruhig und möglichst stressfrei abläuft. Sobald das Schlachtmobil auf dem Hof steht und alles vorbereitet ist, kann die Arbeit beginnen. Daniel Harter und seine Mitarbeiter sind bereits routiniert, jeder Handgriff sitzt.

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Das Team: Daniel Harter, Metzger Thomas Blum und Metzgermeister Franz Männle
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Es geht los.
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Helfer Felix holt die Hennen aus den Legenestern.
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Ihnen bleibt der Lebendtransport erspart. Zwischen Stall und Tötung liegen nur wenige Minuten.
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Großvater Bruno Merkel bringt die Hühner ins Schlachtmobil.
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Die Betäubung mit Strom dauert nur wenige Sekunden. Das Gerät misst bei jedem Huhn individuell, wann das Tier ausreichend betäubt ist.
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In den Schlachttrichtern werden Köpfe und Beine abgetrennt. Die Hühner bluten aus.
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Anschließend kommen sie in den Brühkessel…
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… und dann in die Rupfmaschine.
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Die Rupfmaschine bei der Arbeit.
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Die gerupften Hühner können den Schwarzbereich jetzt verlassen.
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Das Schlachtmobil ist in zwei Bereiche eingeteilt.
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Über eine Durchreiche kommen die Hühner in den Weißbereich.
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Hier werden sie weiter zerlegt.
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Daniel und Franz sind ein eingespieltes Team.
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Beim Ausnehmen der Hühner fallen Schlachtabfälle an.
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Um die Entsorgung muss sich der Auftraggeber selbst kümmern. Die Tonnen werden später vom Abdecker abgeholt.
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Zum Schluss werden die Schlachtkörper gewaschen…
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… und kommen zum Trocknen auf ein Gestell. Pro Stunde werden hier circa 80 Hühner geschlachtet.
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Landwirt Thomas bringt die Hühner in den Kühlanhänger.
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Die Suppenhühner sind bereits alle vorbestellt.

Im Schlachtanhänger laufen alle Arbeitsschritte auf engstem Raum ab. Die Aufteilung des Mobils ist gut durchdacht. Daniel erzählt uns, wie er zur mobilen Schlachtung gekommen ist, wie der Anhänger entstanden ist und was es sonst noch zu beachten gilt.

Hier geht’s zu Daniels Website.

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Familie Merkel hat ihr Geflügel bis vor kurzem noch selbst geschlachtet. Wie es zur Zusammenarbeit mit Daniel Harter kam und was ihre Kunden von der mobilen Schlachtung halten, verrät uns Landwirtin Susanne.

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Kommentare 2

  1. Gute Idee, super für die Info
    Danke

    Helga rieger
    • Gerne! Freut uns 🙂

      Julia Schüz Autor*in des Beitrags

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